Left Weiter einkaufen
Warenkorb

Nur noch 50,00 € bis zum Gratisversand!

Ihr Warenkorb ist leer

🌱 5% SPAREN MIT DEM CODE: MISCH5 🌱 VERSANDKOSTENFREI 📦 AB 50€

Nachhaltigkeit

Wir von Kischmisch stehen für Transparenz, Qualität und eine offene und ehrliche Kommunikation. So ist auch Kischmisch entstanden, denn nachdem wir jahrelang die Welt der Großkonzerne am eigenen Leib erfahren hatten, entschlossen wir uns es anders und besser zu machen – fairer für alle Beteiligten und gegen eine Gewinnmaximierung zu Lasten von Qualitätseinbußen und vor allem auch Menschen. Auch wenn wir noch relativ am Anfang unserer jungen Historie stehen, arbeiten wir stetig daran tagtäglich es besser zu machen. Doch wie bei vielen Dingen im Leben ist der Weg das Ziel und die Welt ist nicht perfekt und somit wir natürlich auch nicht. Deshalb beantworten wir euch hier all eure Fragen – offen, ehrlich und ohne Augenwischerei.

Produkte

Wo werden eure Produkte hergestellt und produziert?

Alle Herkunftsländer sind auf den einzelnen Produktseiten unter „Herkunft“ vermerkt. Auch wenn sich ein Herkunftsland ändert, so aktualisieren wir das stets, bevor das Produkt online verfügbar ist.

Sind all eure Produkte biologisch zertifiziert?

Kurz und knapp: Nein. Da unser Kernmarkt Zentralasien ist, existieren dort keine deutschen Bio-Zertifikate. Weil wir aber mit größtenteils Großbauer:innen arbeiten, die mit Ihren Feldern und Plantagen über Generationen Ihre Familien ernähren, ist es sowohl in unserem, als auch in ihrem Interesse, nachhaltig und frei von Pestiziden anzubauen, um auch dauerhaft eine Premiumqualität gewährleisten zu können und über weitere Generationen fruchtbare Böden aufrecht zu erhalten. Deshalb sind fast alle unserer Produkte in Bio-Qualität, aber nicht unbedingt zertifiziert. Direkt formuliert: Die meisten Erzeuger:innen interessieren Bio-Siegel von Drittstaaten nicht, da Bioqualität in ihrem eigenen Interesse sowieso schon notwendig ist, um ihren Lebensunterhalt zu finanzieren.

Wie viel des Sortiments kommt direkt von Erzeugern?

Aktuell überspringen wir unnötige Lieferketten bei ca. zwei Drittel all unserer Produkte und vermeiden längere Lieferwege und CO2-Emissionen. Ein Drittel unserer Waren beziehen wir von Importeur:innen, die sich auf bestimmte Produkte spezialisiert haben und so einen größeren Mehrwehrt generieren.

Ist euer Shop komplett vegan?

Größtenteils ja. Wir stehen jedoch zu unserer Meinung, keinem Menschen dieser Erde vorzuschreiben wir er oder sie sich zu ernähren haben. Dennoch ist unser Shop aktuell ausschließlich vegan und vegetarisch, da das unser Hauptmetier ist und wir in diesem Bereich uns als relativ informiert bezeichnen würden. 

Lieferant:innen, Produzent:innen & Erzeuger:innen

Woher kommen eure Produkte?

Unsere Produkte kommen aus aller Welt – von Afghanistan über Deutschland bis nach Chile. Da die Welt im stetigen Wandel ist, müssen wir stets dementsprechend reagieren und Produzent:innen sondieren, um immer die Kischmisch-Qualität und -Fairness bieten zu können.

Welche Lieferwege entstehen?

In der Lebensmittelbranche üblich, entstehen teilweise große Lieferwege und auch oft welche, die ökologisch wenig Sinn ergeben. Dabei spielen viele Faktoren eine Rolle, seien es Kosteneinsparungen, Handelsabkommen oder auch Branding. 

Hierbei möchten wir zwei überaus absurde Beispiele nennen, die so selten kommuniziert werden: Die meisten passierten Tomaten, die man im Supermarkt findet, kommen ursprünglich aus China und werden beispielsweise in Italien umgefüllt, um somit, nach europäischem Recht, diese als „Made in Italy“ zu labeln. Diese Absurdität ist vollkommen legal und auch sogar die Norm in jeder Industrie. Ein weiteres Beispiel ist, dass es in manchen afrikanischen Ländern beispielsweise günstiger ist, Fleischprodukte aus Europa zu importieren, als lokal zu produzieren, aufgrund von Handelsabkommen, die oft wirtschaftlich schwächere Regionen benachteiligen.

Diese Art des Handels ist wie gesagt die Norm, aber da wir etwas an der Tatsache ändern möchten und das Ziel einer nachhaltigeren Industrie haben, haben wir uns ein Netz an Produzent:innen und Erzeuger:innen aufgebaut, die uns direkt aus Drittländern beliefern – es werden jedoch nie alle sein, da wir einen stetigen Wandel durchleben, wie jeder andere Nahrungsmittelproduzent auch. Damit sparen wir unnötige Handelswege und CO2-Emissionen. Es ist nicht alles Gold was glänzt, doch dieser Weg ist der Effizienteste und förderlichste für eine faire und angenehme Lieferant:innenbeziehung. 

Sind eure Produzenten zertifiziert?

Unsere Produzent:innen erfüllen alle lokale und nationale Anforderungen der jeweiligen Produktionsländer. Außerdem werden all unsere Waren von deutschen Behörden stets auf Pestizide und deutsche Lebensmittelstandards geprüft. Da wir uns ausschließlich im Premiumsegment positionieren, können wir voller Stolz verkünden, dass unsere Produkte stets alle Anforderungen erfüllen und wir noch nie eine Bemängelung erfahren mussten.

Werden eure Produzent:innen fair vergütet?

Bevor wir mit Lieferant:innen oder Produzent:innen handeln, erfragen wir stets, ob Sie die Mindeststandards der International Labour Organization (ILO) einhalten. Da dies am Ende des Tages eine Vertrauensfrage ist, können wir nicht garantieren, ob alle Angaben auch zu 100% konform sind. Wir haben zu vielen Lieferant:innen ein persönliches Verhältnis aufgebaut und kennen deren Betriebsstrukturen, besuchen diese von Zeit zu Zeit und sehen auch, dass alles seine Richtigkeit hat. Bei Produzent:innen in Drittländern ist das leider nicht so einfach möglich, vor allem weil sich auch viele bedeckt, in Ihren Betriebsstrukturen, halten. Nichtsdestotrotz, arbeiten wir nur mit Produzent:innen, die nach internationalen Standards zertifiziert sind und zahlen einen überdurchschnittlichen Preis für Qualitätsware, mit dem Beisatz, dass wir „faire“ Ware möchten. Auch haben wir sogenannte „Agents“ engagiert, die vor Ort jede, potenzielle Geschäftspartner:innen sondieren und uns mitteilen, ob diese fair und gewissenhaft arbeiten. Somit maximieren wir die Wahrscheinlichkeit, dass wir mit bestem Gewissen dir das Beste bieten können.

Verpackung

Warum verwendet ihr Plastikverpackungen?

Unser größtes Ziel ist es, dass die Kischmisch-Qualität bei dir ankommt, die wir dir zusenden. Um das zu gewährleisten, müssen deine Produkte vor jeglichen äußeren Einflüssen geschützt werden, da manche sonst sehr schnell verderben können – immerhin handelt es sich hierbei um Lebensmittel. Wir verschwenden bis zu einem Drittel unserer Lebensmittel in der „westlichen“ Welt, während Millionen von Menschen anderorts an Hunger leiden. Deshalb ist es wichtiger Lebensmittelabfälle zu verhindern als Plastik. Denn entgegen jeglichen Populismus, sind Lebensmittelabfälle um ein Vielfaches schädlicher für die Menschheit, als Plastikabfälle, die in unserer Gesellschaft größtenteils fachgerecht entsorgt werden – schädlicher wäre es, wenn wir den Plastik nicht im Müll entsorgen würden. 

Um dennoch unsere Plastikverpackungen so sparsam wie möglich einzusetzen, verwenden wir meist extra-dünne Verpackungseinheiten ohne jegliche Zusätze, wie zum Beispiel Aluminium, welches deutlich schwerer zu trennen wäre. 

Relativ umweltfreundlichere Stoffe, wie beispielsweise Papier, würde dazu führen, dass die meisten Produkte schnell „ranzig“ werden, da sie einen hohen Fettanteil haben. 

Wie du erkennen kannst, ist es ein komplexes Thema und wir sind stets darauf bedacht, neue Innovationen und Möglichkeiten zu erforschen um stets ein bisschen besser zu sein.

Warum verwendet ihr keine nachhaltigen Verpackungen wie z.B. Papier und Pappe?

Plastikfrei heisst nicht gleich nachhaltig und nachhaltig heisst nicht gleich plastikfrei. Plastik gewährleistet einen Versand deiner Waren ohne Qualitätsverlust. Da Lebensmittelsicherheit bei uns die höchste Priorität hat, ist Plastik als strapazierbarer Stoff besonders gut einsetzbar und verhindert vor allem auch, dass krankheitserregende Bakterien und Unreinheiten in deine Produkte gelangen kann. Eine Verwendung von Papierverpackungen würde genau dazu führen, was zu einer großen Verschwendung an Lebensmittel führen würde und somit wir wieder bei dem Thema wären, dass Lebensmittelverschwendung ein größeres Übel als fachgerecht entsorgter Plastik im Hausmüll ist.

Was ist unsere Mission

Wir haben es uns als Ziel gesetzt, unsere Kund:innen die Schätze dieser Welt zu präsentieren. Mit der Liebe und Leidenschaft, die wir in unser alltägliches Essen haben, ist es unsere Mission jeden Tag ein bisschen besser, nachhaltiger und vor allem auch menschlicher zu sein. 

Yasin: Ich hatte als Kind zwei naive Träume, mit der mich meine Familie alle paar Jahre wieder mit einem Lächeln aufzieht: Meiner Oma ein Haus bauen, mit einem unterirdischen Tunnel zu meinem Haus, damit wir uns immer sehen können. 

Der zweite Traum war es, der reichste Mensch der Welt zu werden, um undercover die Welt zu bereisen und armen Menschen zu helfen. So träumte ich immer davon, dass ich lokal LKWs mit Nahrungsmittel aufkaufen würde und dann durch die Dörfer Asiens und Afrikas schlendern würde, um Menschen in Not zu helfen. Diesen Traum hatte ich nach einem Aufenthalt im türkischen Alanya im Jahr 1997, als ich das erste Mal in meinem Leben aktiv Armut und Straßenkinder wahrgenommen habe. Wir waren oft dort, da mein älterer Bruder und ich Asthmatiker sind und sich dort eine Höhle befindet, deren Mineralien und Luft eine heilende Wirkung haben sollen. Ich war damals sieben Jahre alt und fragte meine Mutter nach ein bisschen Taschengeld, um eigenständig durch die Straßen zu ziehen und jedem, bettelnden Kind ein wenig Geld zu geben. 

Besonders gebrandmarkt hatte sich damals ein Mädchen in meinem Alter, das sich vor einer amerikanischen Fastfood-Kette tagtäglich mit einer Waage hinstellte und Passant:innen sich, für ein paar Cent, wiegen konnten. Ich fragte sie, wie viel sie am Tag verdienen müsse, um nach Hause gehen zu können und was sie sich gerne wünschen würde. Mich fasziniert es heute noch, dass ich in so jungen Jahren schon den Gedanken hatte, dass sie einen Betrag x verdienen müsse, um nach Hause zu gehen. Kurz gesagt, wir hatten gemeinsam ein Eis im besagten Fastfood-Restaurant und ich gab ihr genug Geld, damit sie für den Tag nicht mehr arbeiten musste.

Heute, 25 Jahre später, kann ich mich immer noch an ihr Gesicht erinnern und weiß auch mittlerweile, wie naiv und kindlich diese Träume waren. Dennoch halte ich an dem Gedanken fest und möchte bis an mein Lebensende, den ärmsten dieser Welt helfen. So ist mein Ziel mit Nasrat und Kischmisch gemeinsam so groß zu werden, dass wir die Welt erkunden können, Vlogs von unseren Erlebnissen drehen und der Menschheit Nächstenliebe hinterlassen können.